Die Anlieferung und Verwertung von kompostierbaren Abfällen, wie Bioabfälle, Bäume, Wurzeln und
Grünschnitt war immer schon mit Kontrollen und strengen Auflagen verbunden. „Für uns war deshalb
die Zertifizierung des Standortes im Jahr 1999 kein Problem.“

Franz Rösl, Geschäftsführer der Kompent Entsorgung GmbH, die zur Rösl-Firmengruppe gehört und
seit 1998 das Kompost- und Erdenwerk Liemehna betreibt, weiß, dass öffentliche Träger und seriöse
Unternehmen die Zertifizierung zur Auflage für Anbieter machen. Das begehrte Dokument in den
Händen zu halten, ist ein zeitaufwändiges Procedere, aber nur ein kleiner Teil des Weges.
„Der Gesetzgeber fordert die jährliche Erneuerung der Zertifizierung“, erläutert Rösl. Das bedeutet die
kontinuierliche Fortschreibung, Verbesserung und die penible Einhaltung aller gesetzlichen
Vorschriften. Geprüft wird alles von den unabhängigen Sachverständigen der Gesellschaft zur
Zertifizierung von Qualitäts- und Umweltmanagement-Systemen (GZQ), die viel Erfahrung bei
Unternehmen in sensiblen Umweltbereichen hat. Mit dem Zertifikat sollen schließlich die Kunden
Sicherheit haben, mit seriösen Partnern zusammen zuarbeiten. „Wir sind regional bekannt für unsere
gute Produktqualität. Neben den Komposten stellen wir zwischenzeitlich eine umfangreiche
Produktpalette aus Gemischen erschiedener Schüttgüter (Substrate) her, deren Verwendung vom
Anlegen von Grün- und Pflanzflächen bis hin zur Dachgartenbegrünung reicht“, erklärt Franz Rösl.
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